Veutlichung Nebenjob bis 450 Euro

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In diesem Beitrag findest du:

–> Die Regeln für den Minijobs

–> Vorteile des Nebenjobs bis 450 Euro im Monat

–> Fallstricke, die du umgehen solltest

Bei der Überarbeitung unserer alten Texte ist uns aufgefallen, dass sich in Sachen Nebenjob bis 450 Euro im Monat lange nichts Entscheidendes getan hat. Denn seit nun sieben Jahren ist die Verdienstgrenze bei Minijobs unverändert: 450 Euro im Monat oder 5.400 Euro im gesamten Jahr. Aber es gibt kleinere Veränderungen, die vielleicht gerade für dich entscheidend sein können. Und weil Minijobs für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Hausfrauen, Rentner und alle die, die vom normalen Einkommen nicht leben können, so wichtig sind, kommen hier nochmal die wichtigsten Regeln. Wenn du es ganz ausführlich möchtest, schau bei bei der Minijobzentrale vorbei. 

 

Die Einkommensgrenze für Minijobs

Wie schon gesagt, kannst du im Nebenjob bis zu 450 Euro im Monat verdienen. Wie du die Arbeitsstunden in dem Monat aufteilst, dazu gibt es keine festen Regeln. Damit kann dein Chef dich flexibel, je nach Auftragslage einsetzen. Dreimal im Jahr darf das Einkommen sogar höher als 450 Euro monatlich ausfallen. Aber: Im Jahr darfst du nicht mehr 5.400 Euro einnehmen. Achte genau darauf! Denn überschreitest du diese Summe, verlierst du viele Vorzüge, die wir jetzt beschreiben.

 

Die Vorzüge beim Nebenjob bis 450 Euro im Monat

Geldscheine auf Tisch

Minijob: Der Nebenjob bis 450 Euro im Monat

Das Tolle bei den Minijobs ist, dass du die 450 Euro, wenn du das möchtest, komplett einstreichen kannst. Denn für die Zahlung von Sozialabgaben ist nur dein Chef zuständig. Dazu gehören pauschale Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, zur gesetzlichen Unfallversicherung, Umlagen und Steuern. Und du hast trotzdem eine Menge Rechte wie einem Vollzeitjob:

–> Anspruch auf bezahlten Urlaub

–>  Gesetzlicher Kündigungsschutz

 

Der gesetzliche Kündigungsschutz richtet sich nach der Länge deiner Beschäftigungszeit. Im einzelnen heißt das: Zwei Jahre beschäftigt – ein Monat; fünf Jahre – zwei Monate; acht Jahre – drei Monate; zwölf Jahre – vier Monate; 15 Jahre – sechs Monate; ab 20 Jahre – sieben Monate. Allerdings gibt es eine schlechte Nachricht für alle Jüngeren. Die Arbeitsjahre zählen erst ab deinem 25. Geburtstag.

 

Minijobber sollten vorsorgen

Beim Minijob als Nebenjob bis 450 Euro im Monat zahlt also erst einmal nur der Chef. Toll! Aber ob du nicht doch etwas in die Sozialkassen einzahlen solltest, raten wir dir gründlich zu überlegen. Hier unsere nicht ganz unwichtigen Hinweise dazu:

Steuern:

Für einen Nebenjob bis 450 Euro im Monat fallen für dich keine Steuern an. Wenn du es willst, kannst du den Minijob aber auch bei Steuer anmelden. Das hört sich erst einmal ziemlich verrückt an. Es kann sich aber auch lohnen, nämlich dann wenn du Wohngeld bekommst oder eine Krankenversicherung brauchst. Wenn du dazu mehr lesen möchtest, da klick hier.

Krankenkasse:

Als Minijobber musst du dich selbst um eine Krankenkasse kümmern. Wenn du über ein anderes Familienmitglied krankenversichert oder du arbeitslos bist, dann hast du automatisch diesen Krankenschutz. Studenten haben ebenfalls in der Regel eine Krankenversicherung. Alle anderen sollten sich gut überlegen, ob sie sich nicht doch für den Krankheitsfall absichern. Rund 150 Euro musst du für die Krankenversicherung einplanen.

Rentenversicherung:

Wenn du nichts unternimmst, werden von deinem Nebenjob bis 450 Euro im Monat 3,6 Prozent für die Rentenkasse einbehalten. Das entspricht 16,20 im Monat. Du kannst dich aber von der Zahlung befreien lassen. Hier findest du den Antrag dazu. Aber vielleicht solltest du auch an später denken. Jeder eingezahlte Euro wird auf deine spätere Rente angerechnet.

 

Bedenke folgendes: Wenn du Mitglied der Rentenversicherung bist, hast du auch Anspruch auf zum Beispiel Reha-Maßnahmen, eventuell ein früheres Rentenalter oder eine Rente bei Erwerbsminderung. Das sind nur ein paar Punkte, die du genau abwägen solltest, bevor du den Antrag auf Befreiung stellst.

Das Fazit von Fixverdient.de zum Nebenjob bis 450 Euro im Monat

Für Schüler, Studenten und echte Nebenjobber bietet der Nebenjob bis 450 Euro im Monat viele Vorteile. Aber gerade Schüler und Studenten sollten sich genau überlegen, ob sie die Mitgliedschaft in der Rentenversicherung schon in jungen Jahren ausschlagen sollten. Für alle, die nicht über einen Hauptberuf versichert sind, sollte eine solche Mitgliedschaft ohnehin Pflicht sein. Genauso wie eine Krankenversicherung absolut  notwendig ist. Und wer auf den Minijob zum Lebensunterhalt angewiesen ist, sollte sich von den vielen Vorteilen nicht blenden lassen. Ein Nebenjob ist und bleibt ein Nebenjob. Die Betonung liegt auf „neben“ auch wenn sich der Begriff Minijob nach mehr anhört.

 

 

Ein Beitrag von Präsi. Mehr von der Präsidentin unseres Teams? Klick auf das Bild.

 

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