Steuererklärung 2012 – Gut 1.000 Euro vom Finanzamt holen

Veröffentlicht von am Februar 27, 2013

Steuererklärung 2012Vielleicht bist du dir gar nicht im Klaren darüber. Aber du hast unserem Staat im letzten Jahr wahrscheinlich so um die 1.000 Euro geliehen. Und die solltest du dir jetzt so schnell wie möglich zurückholen.

Das kannst du mit Hilfe eines (teuren) persönlichen Beraters oder einem (günstigeren) Steuerhilfeverein oder persönlich, mit einer ausgezeichneten Software. Wie auch immer du dich entscheidest: Fixverdient.de gibt dir in zwei Artikeln den glasklaren Durchblick, wie du mit der Steuererklärung 2012 dein Geld zurückholst.

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Jetzt die Steuern für 2012 zurückfordern

Wusstest du, dass…
…wenn du jetzt, vielleicht animiert durch diesen Artikel, Blut geleckt hast, auch noch Geld für die letzten Jahre (bis inklusive 2009) zurückfordern kannst. Solltest du also für 2012 Geld vom Finanzminister zurückerhalten und dein Einkommen war in den Vorjahren ähnlich, solltest du dir die Zeit für die verstrichenen drei Jahre ebenfalls nehmen. Wie gesagt, das ist im wahrsten Sinne des Wortes „Schnelles Geld“.

Eigentlich ist es unglaublich. Aber Jahr für Jahr verschenken immer noch Tausende von Arbeitnehmer richtig viel Geld – weil Ihnen das Ausfüllen der, zugegeben, nervig formalistischen grüngrauen Bögen der Ämter zu viel Arbeit macht.

Doch schneller kannst du gar kein Geld verdienen, auch als Student und Schüler. Für die sind es vielleicht keine 1.000 Euro, von denen Experten behaupten, dass sie im Schnitt für 2012 drin sind. Aber auch Schüler und Studenten können einige der beliebten Hunderter einstreichen.

Verpflichtungen, Fristen, Regeln

Viele Steuerzahler sind sogar verpflichtet eine Steuererklärung für 2012 abzugeben. Das ist meist dann der Fall, wenn sie sich schon im laufenden Jahr einen Teil der wahrscheinlich zu viel zu zahlenden Gelder zurückholen.

Unter anderem in den folgenden Fällen müssen die Papiere so zu einem festgesetzten Termin, dem 31. Mai 2013, bei deinem Steuerbeamten vorliegen:

  • Du hattest 2012 mehr als einen Arbeitgeber.
  • Du hast dir einen Freibetrag eintragen lassen.
  • Du hast Eltern- oder Krankengeld erhalten.
  • Du hast ungewöhnliche Zusatzeinnahmen, zum Beispiel Abfindung, erhalten.
  • Du hast, zum Beispiel durch einen Nebenjob, mehr als 410 Nebeneinkünfte.

Fast jeder zahlt zu viel: Schlau zurückfordern!

Der oben angesprochene „1000er“ ist natürlich ein reiner Mittelwert. Studenten werden höchst wahrscheinlich nicht so viel Steuern zurückbekommen können wie ein Ehepaar, bei dem beide echt richtig gut verdienen.

In einem weiteren Artikel gehen wir auf spezielle „Steuertypen“ wie Studenten (mit legalem Steuertrick), Arbeitnehmer, Eltern, Auszubildende, Freiberufler, Kranke usw. ein.

Wer viele Kriterien für eine Rückerstattung erfüllt, sollte sich mit seiner Erklärung an einen Experten wenden. Gut Betuchte suchen wahrscheinlich einen persönlichen Berater auf.

Viel günstiger sind Lohnsteuerhilfevereine (bei einem Einkommen von 50.000 Euro werden gut 100 Euro berechnet), die es in jeder größeren Stadt gibt. Die Vereine werden allerdings nur für Arbeitnehmer und nicht für Selbstständige oder Freiberufler tätig.

Vorsicht Steuerschätzung!

Viele Steuerzahler müssen keine Jahreserklärung abgeben. Meist verdient der Staat ja daran, wenn du untätig bist. Erhältst du allerdings eine Aufforderung zur jährlichen Erklärung, solltest du ganz schnell handeln. Ansonsten wird deine Steuerschuld geschätzt.

Und damit, da kannst du ganz sicher sein, wirst du mächtig an Geld verlieren. Denn der Finanzminister rechnet, wenn du nicht auf seine Aufforderung reagierst, erst einmal zu seinen Gunsten. Das zu revidieren, ist dann ein richtige Herkulesarbeit.

Die besten Steuerprogramme

Wie schon beschrieben, können auch Schüler und Studenten von den Steuern ihres sauer Erarbeiteten vieles zurückerhalten. Junge Leute in der Ausbildung wollen dafür aber natürlich möglichst wenig ausgeben. Und meist bist du ja auch fit am Computer und kannst mit entsprechenden Softwareprogrammen umgehen. Hier einige Steuerprogramme, die wir empfehlen können:

Völlig kostenlos ist das Programm der Finanzämter: https://www.elster.de/elfo_down.php

Vielleicht lohnt es sich aber doch, ein paar Euro für ein unabhängiges Programm der renommierten Herausgeber zu nutzen, die auch ganz legale Tricks nennen:

  • Quicksteuer 2012 (ca. 10 €)
  • Tax 2012 (ca. 10 €)
  • Steuer easy 2012 (ca. 12 €)
  • Akademische Arbeitsgemeinschaft Steuersparerklärung 2012 (ca. 23 €)
  • WISO Steuer-Sparbuch 2012 (ca. 23 €)

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Gröj Eklib arbeitet seit 1984 als Journalist. Nach einigen Jahren der Lokalberichterstattung widmete er sich den Sparten Wirtschaft und Service. Die Arbeitswelt und die sich wandelnden Jobs bilden ein weiteres Standbein der journalistischen Tätigkeit. Er war mehrere Jahre Chefredakteur einer durch Landesmittel geförderten Jugendzeitung zum Thema Jobs und Karriere für junge Arbeitnehmer. Mehr bei Google+.
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