Produkttester – Seriöse Heimarbeit für Neugierige

Veröffentlicht von am Juli 12, 2012

Produkttester Geld verdienenProdukte des täglichen Bedarfs schon vor der Markteinführung kennenzulernen, das ist nur einer der Vorzüge, die diese Form des Nebenerwerbs mit sich bringt. Darüber hinaus entwickeln Produkttester sogar indirekt an dem Artikel mit. Der Probeverbraucher, ganz wie in einer späteren Phase auch der Testkunde, liefert dem Hersteller entscheidende Hinweise und wird dafür belohnt – mit Bargeld, Gutscheinen oder Waren des Herstellers.

Getestet wird eigentlich alles, was neu auf den Markt kommt: Kosmetika, Haushaltsreiniger, Lebensmittel, Alkoholika, Tierbedarf, Zeitschriften, Elektrogeräte, Spielzeug. Diese Liste ließe sich beliebig verlängern. Produkttester können Themen somit sogar nach ihren ganz spezifischen Interessen und Vorlieben auswählen. Das Beste daran: Sie gehen dem Job ganz bequem als Heimarbeit nach. Und das, wann immer sie gerade Zeit dafür haben.

Kennst du diese Heimarbeiten schon…?

Verbraucher, die voten, beeinflussen den Trend

Produkttester werden

Die wichtigste Frage, die sich Erzeuger am Ende einer Produktentwicklung stellen, ist folgende: Kommt der Artikel beim Kunden überhaupt an? Bevor es auf dem Markt erscheint, müssen deshalb viele Fragen möglichst verbrauchernah im Vorfeld geklärt werden. Sollte die Verpackung des Fertiggerichts ansprechender aussehen? Überzeugt die Grundfarbe des Werbeschriftzugs auf dem neuen Deoroller? Trifft die kreierte Fertigsoße wirklich den Geschmack vieler Hobbyköche?

An dieser Stelle kommen Produkttester ins Spiel. Sie schildern ganz sachlich ihre Meinung – zeigen Schwächen und Stärken der Waren auf. Somit gehören sie zu den Ersten, die ein innovatives Produkt kennenlernen. Sie nehmen Einfluss auf das Erzeugnis und können Freunde frühzeitig über neueste Trends informieren.

Gezielt nach Nebenjob Produkttester suchen

Produkttests zu Hause

Die Nebentätigkeit als Produkttester ist aus nachvollziehbaren Gründen sehr beliebt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine erhebliche Nachfrage an Probanden seitens der Industrie. Teilweise suchen große Unternehmen, wie beispielsweise Nivea oder Henkel, Verbraucher, die einen Artikel für sie bewerten sollen, direkt auf der eigenen Homepage. Gerade im Kosmetikbereich lohnt sich da ein Blick auf die hauseigene Seite vieler Hersteller.

Es gibt aber auch Marktforschungsinstitute, die die Suche nach geeigneten Testpersonen für die Firmen übernehmen. Häufig finden sich diese Angebote parallel zu Offerten, bei denen Mitwirkende zu Meinungsumfragen im Internet gesucht werden. Wer sich bei diesen bezahlten Online-Umfragen als zuverlässig erwiesen hat, wird von diesen Vermittlern später auch gerne als Tester von neuen Produkten eingesetzt. Von Zeit zu Zeit gibt es in Internet-Jobbörsen auch feste Teilzeitangebote mit einem Umfang von 10 – 20 Stunden im Monat.

Vorsicht vor schwarzen Schafen!

Die verlangen eine Anmeldepauschale, um in deren erlauchten Kreis der angeblichen Produkttests aufgenommen zu werden. Wenn anschließend tatsächlich Artikel zu bewerten sind, handelt es sich meist um Ramschprodukte. Die sind dann der „Lohn“ für den Test und stehen in keinem Verhältnis zur gezahlten Gebühr. Seriöse Anbieter verlangen niemals Geld für einen Test!

Neben der zeitlichen Flexibilität dieser Heimarbeit ist es ein großer Vorteil, dass die Bewerber in der Regel keine Vorkenntnisse oder Schulabschlüsse benötigen. Die deutsche Sprache sollte einwandfrei beherrscht werden. Fremdsprachen sind nicht erforderlich. Zwei Dinge sind allerdings Grundbedingung: Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit.

Das Honorar fürs Testen von Produkten

Wusstest du, dass…
…dieser Nebenjob in Teilzeitarbeit mit 10 Stunden im Monat bis zu 200 Euro einbringen kann.

Die Bezahlung ist sehr unterschiedlich. Mal gibt es Bargeld, mal gibt es Punktesysteme. Nach Erreichen einer vorher vereinbarten Punktzahl erhält der Teilnehmer Gutscheine für größere Einzelhandelsketten oder Produkte aus einem Sortiment des Anbieters.

Häufig besteht die Entlohnung aber auch darin, dass das getestete Produkt einfach behalten werden kann. In diesem Fall geht es dem Hersteller manchmal auch nur darum, dass sein Produkt durch Mundpropaganda bekannter wird. Aber: Das kann die eigene Haushaltskasse trotzdem erheblich schonen. In jedem Fall sollten die Tester vor Beginn der Untersuchung genau über das zu erwartende Einkommen aufgeklärt sein.

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Gröj Eklib arbeitet seit 1984 als Journalist. Nach einigen Jahren der Lokalberichterstattung widmete er sich den Sparten Wirtschaft und Service. Die Arbeitswelt und die sich wandelnden Jobs bilden ein weiteres Standbein der journalistischen Tätigkeit. Er war mehrere Jahre Chefredakteur einer durch Landesmittel geförderten Jugendzeitung zum Thema Jobs und Karriere für junge Arbeitnehmer. Mehr bei Google+.
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