Paidmails – In Heimarbeit Geld verdienen, aber wie? 7 Fragen beantwortet

Veröffentlicht von am Dezember 4, 2012

Paidmails seriösEine Paidmail ist, wie die Übersetzung schon nahelegt, eine bezahlte Werbemail. Mit Paidmail werden die gesetzlichen Vorschriften, nach denen der unaufgeforderte Versand von Werbemails strafbar ist, umgangen. Der Leser, der für das Öffnen der Mail bezahlt wird, muss deshalb gegenüber dem Anbieter sein Einverständnis erklären.

Unternehmen, die ein neues Produkt oder einen Internetauftritt, bekannter machen wollen, kaufen beim Paidmailer eine bestimmte Menge an Lesern, die ihre Mail öffnen. Der Leser wird für das Öffnen der Mail bezahlt, lange lesen muss er sie nicht.

Alles über Geld verdienen mit Paidmails

Bezahlte E-Mails: sieben Fragen – sieben glasklare Antworten

Für wen ist Paidmail besonders gut geeignet?

Diese Heimarbeit ist besonders beliebt bei Schülern und Studenten. Im Prinzip kann sich aber jeder, der am Tag 10 – 15 Minuten Leerlauf hat, ein schönes Taschengeld dazu verdienen.

Wer verdient bei diesem System?

Ganz klare Antwort: alle Beteiligten. Der Hersteller oder Homepage-Betreiber stellt seine Geschäftsidee schnell und günstig einer großen Menge Lesern vor. Die Agentur behält Teile der Zahlungen ein. Der Leser bekommt für jeden kurzen Klick einen kleinen Betrag. Gute Paidmailer geben bis 70 Prozent ihrer Einnahmen an die Leser weiter.

Wie hoch kann ein monatlicher Verdienst ausfallen?

Das hängt davon, bei wie vielen Agenturen die Paidmail-Leser angemeldet sind. Auch beim diesem Nebenjob gilt: Wer fleißig ist, verdient mehr. Für das Öffnen einer Mail wird zwischen 0,5 und fünf Cent bezahlt.

Das hört sich erst einmal wenig an. Aber der zeitliche Aufwand liegt ja auch nur im Sekundenbereich. Profis schaffen Beträge im dreistelligen Bereich. Die meisten „normalen“ Paidmailer dürften locker auf 20 – 50 Euro kommen.

Vorsicht bei neuen Anbietern!

Der Markt ist eigentlich ständig in Bewegung. So kommen neue Agenturen hinzu, meist mit lukrativen Angeboten. Das muss kein schlechtes Zeichen sein. Aber es sind schon viele „Neue“ genauso schnell verschwunden, wie sie gekommen sind.

Liegt dann die Auszahlungsgrenze sehr hoch, können die erzielten Euro ganz schnell mitverschwinden. Also: Bei neuen Anbietern nur dann einsteigen, wenn die Auszahlungsgrenze niedrig ist und immer sofort auszahlen lassen, wenn die Summe erreicht ist.

Wie und wann wird das Gehalt ausgezahlt?

Das ist von Agentur zu Agentur unterschiedlich. Ein Mindestbetrag muss aber bei fast allen angespart werden. Einige zahlen bereits ab fünf, andere erst ab 15 Euro aus. Überwiesen wird per PayPal oder auf das Girokonto.

Woran erkenne ich einen seriösen Paidmail-Anbieter?

Es gibt einige schwarze Schafe unter den Anbietern. Die sind aber meist nicht lange am Markt. Deshalb kann ein Unternehmen, dass schon mehrere Jahre existiert, als recht seriös angesehen werden. Wenn die Zahlungsmoral nicht stimmt, hagelt es in entsprechenden Foren meist sehr schnell Kritik.

Welche möglichen Fallen existieren?

Einige Anbieter gehen mit den Daten ihrer Leser, sagen wir mal, nicht besonders sorgsam um. An der Weitergabe der Daten kassieren die Agenturen nochmals. Und der Leser wird mit Werbemails überschüttet. Deshalb unbedingt in den AGB nachlesen, dass die Weitergabe der Daten ausdrücklich ausgeschlossen ist.

Welche Tipps und Tricks sollten beachtet werden?

Wusstest du, dass…
…du an jedem von dir geworbenen neuen Paidmail-Leser mitverdienst? Und das ein Leben lang. Außerdem veranstalten die Anbieter sogenannte Ref-Rallyes. Das sind Wettbewerbe um die meisten Neuwerbungen. Die Gewinner erhalten Geldpreise.

Außerdem bieten die meisten Paidmailer Bonusaktionen an, für die deutlich mehr als für das Öffnen einer Mail gezahlt wird. Alles in allem kannst du so tatsächlich um die 100 Euro kassieren. Dazu erstellt Fixverdient.de in den nächsten Tagen zwei eigene Beiträge.

Für diesen Nebenjob von Zuhause aus ist es praktisch ein eigenes, natürlich kostenloses Mail-Konto anzulegen. So kann zwischen privater und „beruflicher“ Post ganz einfach unterschieden werden.

Jeder Neuling sollte sich zunächst ein Bild von seinen Anbietern im Internet machen. Die Zahlungen pro Klick können sehr unterschiedlich sein, die Anzahl der täglichen Mails auch. Diese beiden Faktoren bestimmen aber ganz entscheidend den monatlichen Verdienst.

Wer mit Paidmail wirkliches Geld verdienen will, sollte sich bei mehreren Anbietern anmelden. Der Aufwand bleibt trotzdem bei höchstens 10 – 15 Minuten am Tag. Die Mehrfachanmeldung hat aber gerade in der Startphase noch einen Vorteil für Anfänger. Er lernt gleich eine ganze Menge an Unternehmen kennen und kann ganz schnell die Anbieter, die im nicht zusagen (zu wenig Mails pro Tag, zu schlechte Bezahlung, uninteressante Themen usw.), aussortieren.

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Alexander Rus ist seit 3 Jahren erfolgreich selbstständig im Bereich Online-Marketing. Schon immer hatten es ihm das Internet und die Verdienstmöglichkeiten dort angetan. Er beschäftigt sich im Moment hauptsächlich mit Suchmaschinenoptimierung, Social-Media und Konversionsoptimierung. Natürlich ist er beim Thema Geld verdienen im Internet ganz in seinem Element. Mehr bei Google+.
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