Minijob – Die 10 beliebtesten Minijobs

Veröffentlicht von am Dezember 2, 2013

MinijobMini und Job – die Deutschen lieben zusammengesetzte Substantive. Doch manchmal verfälschen die Wortkonstrukte die eigentlich gemeinte Aussage. Minijobs zum Beispiel. Sind die Jobs jetzt von besonders kurzer Dauer? Oder sind die Tätigkeiten nur etwas für kleine Leute? Oder ist die Bezahlung nur minimal? Nein, alles Quatsch. Ein Minijob beschreibt einen Arbeitsvertrag, der für Nebentätigkeiten besonders lukrativ ist.

Minijobs haben besondere Regeln. Viele davon sind besonders vorteilhaft für den Arbeitnehmer. Auch darauf gehen wir kurz ein. Aber Fixverdient.de geht es in diesem Artikel vor allem darum, die 10 beliebtesten Minijobs vorzustellen.

Minijob: Eine Definition kurz und bündig

Tipp!
Eine besondere Form des Minijobs ist die sogenannte Kurzfristbeschäftigung. Dabei darfst du mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Allerdings darf der Nebenjob nur über maximal zwei Monate oder 50 Arbeitstage gehen. Das ist natürlich besonders für die großen Ferien oder die Zeit zwischen den Semestern interessant. Es gelten ansonsten dieselben Bedingungen wie bei den anderen Minijobs.
  • Verdienstgrenze: 450 Euro für einen oder alle Minijobs zusammen.
  • Sozialabgaben: Arbeitnehmer zahlt (fast) nichts. Für Arbeitsverhältnisse ab 2013 fällt ein geringer Betrag für die Rentenkasse an.
  • Urlaubsanspruch: Wie normale Arbeitnehmer.
  • Kündigungsschutz: Wie normale Arbeitnehmer.
  • Alter: Ab 14 Jahre mit gewissen Einschränkungen. Mehr zu diesen Einschränkungen und weitere Hinweise zu den gesetzlichen Regelungen findest du hier.

10 beliebte Minijob: Das ist für jeden etwas dabei

Kassierer oder Regelauffüller im Supermarkt – einfach bei dem Geschäftsführer im Nachbarladen nachfragen – um die acht Euro pro Stunde.

Aushilfe an der Tankstelle – den Pächter der Tanke nach einem Minijob fragen – sechs bis sieben Euro pro Stunde – meist erst ab 18 Jahre (Nachtarbeit).

Kellner – auch dabei funktioniert die Jobsuche am besten durch eine persönliche Vorstellung am Tresen – acht bis zehn Euro stündlich – häufig ab 18 Jahre.

Putzen – eigene Anzeigen am schwarzen Brett im Supermarkt, in kostenlosen Anzeigeblättern, in ebay Kleinanzeigen – je nach Region zwischen acht und zwölf Euro pro Stunde.

Babysitten – im Bekannten- und Nachbarschaftskreis umfragen – um die sechs Euro – ein Nebenjob auch für Schüler.

Nachhilfe – in der Schule Lehrer von jüngeren Klassen ansprechen, bei Nachhilfeschulen nachfragen – bis zu 10 Euro pro Stunde.

Dogwalker – eigene Angebote in Gebieten aushängen, in denen viele Hunde ausgeführt werden – Auto von Vorteil – je nach Anzahl der Hunde bis zu 15 Euro pro Stunde.

Zeitungszusteller – in den regionalen Zeitungen selbst stehen häufig Angebote, für Illustrierte im Internet nach Vertriebsagenturen suchen – auch etwas für Schüler – zwischen fünf und acht Euro pro Stunde.

Fahrradkurier – die örtlichen Agenturen der Kurierdienste in den gelben Seiten oder im Netz suchen – je nach Erfahrung zwischen acht und 20 Euro.

Bedienung in der Burger-Bude – Angebote gibt es meist auf der Internetseite von McDonald’s oder Burger King – um die acht Euro pro Stunde.

Zu diesen und vielen weiteren Nebenjobs findest du bei Fixverdient.de natürlich zusätzliche, ausführliche Infos.

Vorsicht Abzocke!

Bei allen Nebenjobs, für die du erst einmal etwas zahlen oder anschaffen musst, solltest du die Finger lassen. Denn bei solchen „Jobs“ verdient meist nur einer: der Auftraggeber. Der verleitet dich zum Beispiel erst einmal dazu, teure Software zu kaufen, damit du später damit arbeiten kannst. Der Haken: Wenn du das teure Computerprogramm von dem Auftraggeber angeschafft hast, folgen später aber keine Aufträge. Trete also niemals für einen Minijob in finanzielle Vorleistung!

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Gröj Eklib arbeitet seit 1984 als Journalist. Nach einigen Jahren der Lokalberichterstattung widmete er sich den Sparten Wirtschaft und Service. Die Arbeitswelt und die sich wandelnden Jobs bilden ein weiteres Standbein der journalistischen Tätigkeit. Er war mehrere Jahre Chefredakteur einer durch Landesmittel geförderten Jugendzeitung zum Thema Jobs und Karriere für junge Arbeitnehmer. Mehr bei Google+.
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