Kostenloses Girokonto – wer mehr bezahlt ist selber Schuld

Veröffentlicht von am März 20, 2013

Kostenloses Girokonto60 Euro! Das hört sich für einige von euch vielleicht erst einmal nicht viel an. Aber haben oder nicht haben? Wer schon häufiger bei Fixverdient.de reingeschaut hat, weiß, uns geht es darum, wie ihr auf die Schnelle den berühmten Fuffi verdienen oder sparen könnt. Hier geht es ums schlaue Sparen. Und mindestens einen Fünfziger spart ihr, wenn ihr mal kurz über euer Girokonto nachdenkt.

Fünf Euro im Monat zahlen nämlich die meisten allein für die Kontoführungsgebühren. Macht im Jahr flotte 60 Flocken. Ganz dreiste Banken verlangen auch noch für jede Kontobewegung einen kleinen Betrag. Der kann sich aber ganz schnell zu einem weiteren Fünfziger pro Jahr summieren.

Und wenn die Banken dann schon mal dankend bei dir abbuchen, dann schlagen die teuren Geldinstitute bei den Überziehungszinsen erst richtig zu. 14% Dispozinsen sind da keine Seltenheit. Und schon sind wir bei Jahreskosten die in die Hunderte gehen. Die Antwort ist ein kostenloses Girokonto. Und wieso mehr bezahlen?

Mehr zum Sparen beim Girokonto

Sei schlau – check die Kosten für dein Girokonto

Wusstest du, dass…
…dir einige kostenlosen Banken sogar einen Wechselbonus von bis zu 100 Euro zahlen? Mehr findest du dazu in einem eigenen Artikel in unserer Rubrik „Schnelles Geld“.

Nimm dir die Zeit und lies die Beträge, die deine Bank am Ende des Monat oder des Quartals so ganz einfach auf deiner Minusseite verbucht. Damit machst du bereits den ersten und zugleich wichtigsten Schritt. Denn viele nehmen den Betrag als Gott gegeben hin. Sei nicht so gottesfürchtig. Es gibt nämlich reichlich Alternativen. Bundesweit sind es über 70 Banken, bei denen du dein Konto komplett kostenlos führen kannst.

Wenn du auf der Suche nach einer Liste der Besten bist, dann empfehlen wir dir unseren Artikel „Girokonto Vergleich„. Dort findest du die idealen Konten für jeden Geschmack.

Zugegeben bei den meisten musst du das Konto online führen. Aber, wann bist du wirklich das letzte Mal bei der Hausbank vorstellig geworden? Und es gibt auch einige 0-Euro-Girokonten bei denen du bei Finanzsorgen auch einen persönlichen Berater ansprechen kannst. Eine Liste findest du bei Stiftung Warentest. Der Artikel kostet 2,50 Euro – eine Summe die sich in vielen Fällen schon nach einem halben Monat Girokosten rentiert hat.

Interessante Angebote im Blick

1822direkt

1822direkt KontoBeim Girokonto der 1822direkt ist das Geldabheben an allen Sparkassenautomaten in Deutschland kostenlos. Kontoführungskosten fallen keine an, solange regelmäßig Geld auf das Konto einfließt. Mit der Kreditkarte erhalten Sparkassenkunden Rabatte bei Zalando, Conrad, Otto usw. Um die 100 Euro Prämie abzustauben, muss jeden Monat für die ersten sechs Monate nach der Eröffnung 500 Euro auf das Konto eingehen (Unter 27 jährige: BAföG, Lohn, Gehalt oder Stipendiengeld). Überweisungen von anderen Konten sind ungültig.

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comdirekt

comdirekt GirokontoDas comdirekt Konto ist ohne Bedingungen kostenlos. Inklusiv Kreditkarte und EC-Karte. Stiftung Warentest zählt das Girokonto dieser Direktbank zu den Spitzenreitern. Bonusaktion: Werden in den ersten drei Monaten nach der Girokontoeröffnung jeden Monat Geldeingänge in der Höhe von mindestens 25 Euro vermerkt, bekommst du eine 50 Euro Prämie überwiesen. Hierzu zählen Überweisungen, Kartenumsätze, Lastschriftzahlungen, Wertpapierkäufe und ganz normale Geldabhebungen oder Einzahlungen.

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DAB Bank

DAB Bank KontoDas Girokonto der DAB Bank ist auch ohne monatlichen Geldeingang kostenlos. Abheben ist kostenfrei an über 9000 Automaten der CashGroup-Banken, 1300 Shell-Tankstellen und OBI-Märkten möglich. Besonders für alle diejenigen, die gerne mal das Girokonto überziehen, lohnt sich die DAB Bank. Hier werden lediglich 6,95% Zinsen fällig. Eine kostenfreie EC-Maestro/Girocard gibt es natürlich auch, und für schlappe 10 Euro jährlich bekommst du eine MasterCard Kreditkarte. Entsprechende Bonität vorausgesetzt.

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Die teuren und die kostenlosen Banken

Um es klipp und klar zu sagen: Die Banken mit einem großen Filialnetz sind häufig auch die teuersten. Allen voran die Sparkassen, die von Kommune zu Kommune autark sind und somit ihre Preise selbst festlegen können. Rund 430 Sparkassen gibt es in Deutschland. Doch gerade mal zwanzig führen laut „Finanztest“ das Girokonto kostenlos.

Aber bei Volks- und Raiffeisenbanken und den anderen großen Filialbanken sieht es auch nicht viel besser aus. Ob deine Bank vor Ort da eine Ausnahme macht, erfährst du ebenfalls im Artikel der Stiftung Warentest.

Achtung!

Da die meisten Banken, bei denen du ein kostenloses Girokonto eröffnen kannst, über kein großes Filialnetz verfügen, bekommst du meist eine (ebenfalls kostenlose) Kreditkarte, mit der du häufig sogar weltweit kostenlos Geld abheben kannst. Das ist den Sparkassen, mit dem größten deutschen Filialnetz, natürlich ein Dorn im Auge. Deshalb spucken einige Sparkassenautomaten kein Geld für fremde Kreditkarten aus.

Die entsprechenden Gerichtsverfahren laufen. Aber bis es zu einer Entscheidung kommt, hilft folgender Rat. Wo eine Sparkasse ist, ist eine andere Bank auch nicht weit entfernt.

Die drei Kriterien für ein kostenfreies Girokonto

  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Keine monatliche Mindesteingangssumme
  • Kostenlose Girokarte

Folgende Banken bieten überregional ein kostenloses Girokonto an:

Die mit einem Stern* gekennzeichneten spendieren (zumindest von Zeit zu Zeit) eine Kontoeröffnungsprämie. Die mit Plus+ gekennzeichneten bieten günstige Dispositionskredite. Banken die angemessene Guthabenzinsen geben, erhalten ein ~.

Die Preise wurden im März 2013 ermittelt. Fixverdient.de aktualisiert die Daten in regelmäßigen Abständen.

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Gröj Eklib arbeitet seit 1984 als Journalist. Nach einigen Jahren der Lokalberichterstattung widmete er sich den Sparten Wirtschaft und Service. Die Arbeitswelt und die sich wandelnden Jobs bilden ein weiteres Standbein der journalistischen Tätigkeit. Er war mehrere Jahre Chefredakteur einer durch Landesmittel geförderten Jugendzeitung zum Thema Jobs und Karriere für junge Arbeitnehmer. Mehr bei Google+.
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