Als Kosmetikberaterin Geld nebenher verdienen – Ein „dufter“ Nebenjob

Veröffentlicht von am Oktober 17, 2012

AVON Kosmetikberaterin werdenIn Deutschland wurden laut letzter Statistik fast 13 Milliarden Euro im Jahr für Körperpflege und Kosmetik ausgegeben. Von diesem gigantischen Kuchen könntest du ein paar Krümel abbekommen. Als Kosmetikberaterin bei deinen Freunden, Arbeitskollegen oder einem völlig neuen Kundenstamm, den du dir Stück für Stück aufbaust.

AVON-Beraterin – gibt es diesen Nebenjob tatsächlich noch? Ja klar, und wie! Nach wie vor, mittlerweile schon seit gut 125 Jahren, klingeln adrett gestylte Damen an Haustüren, mit dem neuesten Katalog in der Hand und ein paar Proben im Gepäck. Und weil das Konzept nach wie vor erfolgreich ist, hat Marktführer AVON mächtig Konkurrenz bekommen. Auch die Unternehmen MARY KAY und JAFRA setzen auf den Haustürverkauf von Kosmetika.

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Mit Kosmetikberatung zum ansehnlichen Nebenverdienst

Alle drei Unternehmen sind übrigens Mitglied im Bundesverband Direktvertrieb. Das bedeutet unter anderem für dich: Die freiberuflichen Beraterinnen müssen keinen Mindestumsatz machen und bestellen die Ware erst, wenn sie Abnehmer dafür haben. Du musst also für die Ware nicht in finanzielle Vorleistung treten.

Achtung Nebenkosten!

Lies dir sorgfältig die Vertragsbedingungen durch. Es ist durchaus üblich, dass du eine einmalige „Startgebühr“ bezahlen musst. Auch die Kataloge und Proben, mit denen du deine Kunden besuchst, sind, wie auch Portogebühren, nicht immer kostenlos. Du solltest dir also ganz sicher sein, dass du ernsthaft und langfristig mit diesem Nebenjob Geld verdienen willst, weil auch solche Kosten auf dich zukommen können.

Wie im Direktvertrieb üblich, fällt dein Gehalt nach den Umsätzen gestaffelt aus. Das heißt, je mehr du verkaufst, desto höher ist die prozentuale Beteiligung am Umsatz.

Wusstest du, dass…
…du, wenn du zu den besten Verkäufern eines Jahres zählst, auch Auszeichnungen in Form von Schmuck, Reisen oder einen Dienstwagen für deinen Verkaufserfolg erhalten kannst?

In periodischen Abständen, AVON zum Beispiel alle drei Wochen, bringen die Unternehmen neue Produkte, meist der Jahreszeit angepasst, auf den Markt und stellen diese auch in einem neuen Prospekt vor. Es gibt also auch immer wieder etwas Neues, das du deinem Kundenstamm vorstellen kannst.

Wie gesagt, gibt es in diesen Zeiträumen keine Pflicht zu einem Mindestumsatz. In der Regel lohnen sich aber erst Umsätze pro Periode von 50 Euro aufwärts. Aber wenn du den Verkauf von Kosmetikprodukten als ernsthaften Nebenjob betrachtest, und entsprechende Zeit investierst, kommst du sicherlich auch locker über diese Hürde. Bist du längere Zeit nicht aktiv, verkaufst also mehrere Perioden keine Produkte, kann es sein, dass du aus dem Verkäuferpool gestrichen wirst.

Anforderungen an eine rentable Kosmetikberaterin

Du musst natürlich schon eine gewisse Affinität zur Kosmetik mitbringen und diese auch persönlich zur Schau tragen bzw. verkörpern. Doch mindestens genau so wichtig ist es, dass du keine Scheu hast, auf Menschen zuzugehen. Ein lockerer Umgang und genügend Zeit ist für eine gute Beratung das A und O.

Dafür bietet dir der Nebenjob mit dem Make-up aber auch so Einiges:

  • Freie Einteilung der Arbeitszeit
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Das Hobby „Styling“ ist deine zusätzliche Einnahmequelle
  • Interessante Schulungen in deinem Interessengebiet
  • Prozente auf Make-up-Produkte

Zum Schluss noch drei Tipps von Fixverdient.de

Du kannst natürlich rund um deine Verkaufsaktivitäten eine eigene Internetseite aufbauen. Dazu musst du allerdings einige Regeln der Firmen beachten.

Verkaufsfördernd sind sicherlich auch Partys rund um das Stylingthema. In geselliger Atmosphäre mit einem kleinen Gläschen Sekt lässt es sich doch viel gemütlicher über die neuesten Trends schwadronieren.

Und wenn du genügend Erfahrung gesammelt hast, kannst du als Gruppenleiterin einen eigenen Stamm an Beraterinnen aufbauen. An deren Verkäufen kannst du dann auch partizipieren.

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Gröj Eklib arbeitet seit 1984 als Journalist. Nach einigen Jahren der Lokalberichterstattung widmete er sich den Sparten Wirtschaft und Service. Die Arbeitswelt und die sich wandelnden Jobs bilden ein weiteres Standbein der journalistischen Tätigkeit. Er war mehrere Jahre Chefredakteur einer durch Landesmittel geförderten Jugendzeitung zum Thema Jobs und Karriere für junge Arbeitnehmer. Mehr bei Google+.
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