Internettexter Teil II – Mit kreativen Artikeln und Werbung abkassieren

Veröffentlicht von am August 8, 2012

Mit Google Werbung Geld verdienenEinfach mal so drauflosschreiben. Was dir gerade am Herzen liegt oder wovon du besonders viel verstehst. Und damit Geld verdienen? Klar, das funktioniert. Und wie! Du schreibst den Text – die beteiligten Unternehmen schaffen den Rahmen und organisieren die Werbung.

An der wirst du beteiligt – meist mit 50 Prozent der Einnahmen. Das Tolle daran: Ist dein Artikel erst einmal veröffentlicht, kassierst du bei diesem Nebenjob ein Leben lang an den Werbeeinnahmen mit. Ein passives Einkommen also! Egal ob du gerade auf Urlaub bist oder schläfst, du verdienst trotzdem weiterhin Geld. Das gilt natürlich nur dann, wenn du das Unterfangen richtig angehst… Wie das geht, lernst du hier.

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Ein Honorarmodell mit Pokerfaktor

Wusstest du, dass…
…du neben der Werbebeteiligung auch noch 15 Euro jährlich von der VG Wort beziehen kannst? Und das für jeden Artikel, der die Mindestanforderungen erfüllt (Artikellänge: 1.800 Zeichen, jährlich 1.500 Zugriffe).

Beteiligungen an einem Unternehmen haben immer Vor- und Nachteile. Der Vorteil: Laufen die Geschäfte glänzend, fällt auch das Honorar entsprechend großzügig aus. Zeigt kein Kunde Interesse, tendiert die Entlohnung entsprechend gegen null.

Genauso ist es mit deinen Texten, wenn du auf Bezahlung durch Bewerbung auf den Internetseiten setzt. Ist dein Artikel so interessant, dass viele Leser vorbeischauen und vielleicht auf die mitgeschaltete Werbung klicken, bist du finanziell an der Sonne. Verliert sich dein Text im Nirwana des World Wide Web, wandert kein Cent auf das Konto.

Für Formulierungsakrobaten, die lieber auf eine sichere Karte setzen, gibt es andere Modelle der Nebentätigkeit. Die hat Fixverdient.de in einem eigenen Beitrag zu sicheren Nebenjobs als Internettexter zusammengefasst. Hier geht es um Nebenjobs mit einem gewissen Erfolgsrisiko – aber mit Spaßfaktor.

Schreiben nach Lust und Laune

Und was heißt hier schon Risiko? Du verschenkst höchstens ein wenig Freizeit. Und wenn alles gut läuft, bleibt beim Nebenjob als Internettexter am Ende ein hübsches Honorar übrig. Auf den im Folgenden beschriebenen Internetportalen kannst du deiner Kreativität so richtig freien Lauf lassen.

Das Motto eines der größten Internetnetzwerke für Autoren lautet so auch: „Worüber Sie Ihre Artikel schreiben, entscheiden Sie selbst“. Allerdings, nicht jedes Thema bringt auch echte Spitzenverdienste. Denn die Höhe der Werbeeinnahme hängt auch vom gewählten Inhalt der Texte ab.

Google, das Autorennetzwerk und du

Internettexter-Autorennetzwerke

Als Internettexter an Autorennetzwerken teilnehmen – Sicheres Nebeneinkommen leicht gemacht

Natürlich kennst du die Google-Werbung (AdSense) auf vielen, vielen Internetseiten. Manchmal können die richtig weiterhelfen. Manchmal fühlst du dich von den „Angeboten“ aber auch regelrecht verfolgt. Wie auch immer, an solchen Werbeflächen auf den Seiten verdient Google mit – aber auch der Inhaber der Seite.

Das könntest du selber sein, wenn du deine Texte auf einer eigenen Homepage veröffentlichst. Dann streichst du den gesamten Anteil alleine ein. Der Haken: Wirst du alleine mit deiner Homepage wirklich so populär, dass Tausende Besucher auf deine Seite gelangen? Das ist möglich, aber eher unwahrscheinlich.

Deshalb ist es meist lukrativer, für Autorennetzwerke zu schreiben. Die haben nach eigenen Angaben bis zu drei Millionen Besucher pro Monat. Und du bist mit deinen Texten mitten drin. Damit du richtig gut verdienst, sollten die Artikel unter Gesichtspunkten der Suchmaschinenoptimierung angelegt werden. Doch aufgepasst: Wer es mit der Optimierung übertreibt, kann von Google auch bestraft werden.

Unterschiedliche Modelle, Freiheiten und Verdienste

Eines der bekanntesten Netzwerke für Autoren ist suite101. Du musst Probetexte abliefern. Eine kritische Redaktion sorgt dafür, dass meist nur wirklich exzellente Artikel veröffentlicht werden. Standards müssen eingehalten werden.

Dein Verdienst richtet sich nach Klickzahlen, Themenwahl und Anzahl der Artikel. Spitzenverdiener sollen es auf 800 Euro im Monat bringen. Realistisch dürften die meisten Autoren mit einer Vielzahl von Artikeln aber wohl eher ein Zehntel dieser Summe verdienen. Wer nicht regelmäßig schreibt, bleibt noch deutlicher darunter.

Achtung!

Wenn du deinen Text mehrfach verwerten möchtest, musst du auf die Exklusivrechte achten, die die Autoren-Community in den Verträgen festschreibt. Ansonsten verletzt du elementare Copyright-Vereinbarungen. Außerdem werden doppelte Inhalte von Google hart bestraft.

PageWizz und Pageballs ähneln sich nicht nur im Namen. Beide Unternehmen haben auch bei der Unternehmensphilosophie so einiges gemeinsam.

So kann neben den Werbeeinnahmen über Google auch mit amazon-Anzeigen (Partnernet) Geld verdient werden. Die Themenbreite ist sehr breit gestreut. Es lassen sich Bilder und Videos einarbeiten. Selbst Lyrik ist erlaubt. Da sollte auch für deine Interessen etwas dabei sein.

Zum Verdienst: Ein Autor hat nach eigenen Angaben mit 170 (eher unterdurchschnittlichen) Artikeln innerhalb von sechs Wochen 50 Euro verdient – und er verdient ohne ein weiteres Wort weiter daran. Wenn du wirklich aus reinem Hobby schreibst, kannst du deinen Verdienst auch für soziale Einrichtungen spenden.

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