Nebenjob Spendensammler – Unterwegs für Hilfsorganisationen und Umweltverbände

Veröffentlicht von am Juli 5, 2012

Werber für MitgliedschaftenBevor wir diesen Nebenjob näher beschreiben, zunächst ein wichtiger Hinweis gleich zu Anfang. Fixverdient.de lehnt es selbstverständlich ab, sogenannte Drückerkolonnen, die von Haustür zu Haustür ziehen, zu unterstützen. Ganz im Gegenteil. Wir warnen sogar ausdrücklich vor diesen Tätigkeiten. Sie sind meist unseriös und werden häufig auch nicht anständig bezahlt. Außerdem fühlen sich die meist zuhause „besuchten“ Werbeopfer zurecht belästigt.

Auch die Werber für Mitgliedschaften von Hilfs- und Umweltorganisationen suchen den Kontakt direkt in den Haushalten. Da wir glauben, dass diese Organisationen aber eine bedeutende gesellschaftspolitische Relevanz besitzen, unterstützen wir diese Nebentätigkeit, indem wir sie trotz aller Bedenken bezüglich der Vorgehensweise auf dieser Seite vorstellen.

Möglichkeiten zum Geld verdienen für Studenten

Für wen wird hier geworben?

Organisationen wie das Rote Kreuz (DRK), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) sowie im Bereich Umweltschutz der Naturschutzbund (NABU), der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) oder die WWF-Umweltstiftung leben von Spenden oder den Beiträgen ihrer Mitglieder. Es sind durchweg Zusammenschlüsse, die im Sinne ihres wichtigen gesellschaftlichen Anspruchs arbeiten und keine Gewinne erzielen. Deshalb kommt uns eine Unterstützung allen zugute.

Um ihre Zielsetzungen und das gesellschaftliche Engagement bekannter zu machen, engagieren diese Organisationen Werber, die im Laufe eines Gesprächs in der häuslichen Umgebung eine mögliche Mitgliedschaft anbieten sollen.

Die Aufgaben eines Werbers für Mitgliedschaften

Wie bereits oben beschrieben, gehen die Werber von Haustür zu Haustür, um die Bewohner über die Arbeiten der Hilfsorganisationen und Umweltverbänden aufzuklären. Ganz klar definiertes Ziel ist es aber, die Angesprochenen von einer Mitgliedschaft zu überzeugen. Sie sind also im strengsten Sinne nichts anderes als gewöhnliche Klinkenputzer – allerdings in einem „guten“ Auftrag. Natürlich müssen solche Werber ein ausgesprochenes Verkäuferprofil mitbringen.

Aufgepasst

Solche Nebenjobs sollten nur angenommen werden, wenn der Werber auch tatsächlich aus tiefster Überzeugung hinter der Organisation steht, in deren Namen er unterwegs ist. Alles andere wäre unlauter. Der Gedanke dabei Geld zu verdienen sollte nicht an erster Stelle stehen. Für solche Fälle bieten wir auf unserem Portal schließlich eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Die Rahmenbedingungen und das Einkommen

Spenden sammeln für Hilfsorganisationen

Meistens werden junge Leute, häufig Studenten, gesucht, die mindestens vier bis fünf Wochen am Stück arbeiten. Idealerweise sollte der Einsatz in den Sommer- bzw. Semesterferien stattfinden. Die Einsatzorte sind in der Regel irgendwo in Deutschland. Eine tägliche Heimreise ist also nicht möglich. Die Firmen, die alles für die Hilfsorganisationen regeln, kommen für die An- und Abreise sowie die Unterkunft auf.

Die Werber treten als Team auf und ziehen bundesweit von Stadt zu Stadt. Das erinnert dann doch schon wieder an die bereits angesprochenen Drückerkolonnen. Die Bezahlung ist stark leistungsorientiert. Sie richtet sich nach den geworbenen Mitgliedern. Laut Anbieter soll bei einer durchschnittlichen Anzahl geworbener Mitglieder ein Monatsverdienst von 2.000 Euro realistisch sein. Wir raten dazu, den Nebenjob nicht anzunehmen, wenn es nicht mindestens ein festes Grundgehalt von 1.000 – 1.300 brutto Euro gibt. Die Arbeit erfolgt auf Steuerkarte.

Das Arbeitgebergeflecht

In der Regel sind die Werber im Auftrag der jeweilige Organisationen unterwegs. Sie tragen dazu (zumindest auf den Fotos der Anbieter) auch T-Shirts mit dem entsprechenden Logo. Angestellt werden sie aber von Unternehmen, die die gesamte Abwicklung übernehmen, das Gehalt zahlen – die aber natürlich auch kräftig mitverdienen. Diese Unternehmen haben eigene Internetseiten auf denen sie weitere Auskünfte zum Anforderungsprofil bereithalten. Da weiß jeder gleich, was genau auf ihn zukommt.

Manche Anbieter „verstecken“ sich ein wenig und bieten diese Nebentätigkeiten in Jobportalen an. Häufig steht dabei der Geldaspekt und weniger die gesellschaftspolitische Relevanz im Vordergrund. Die Nebenjobber werden dabei nach unserer Ansicht zu wenig über die wirkliche Tätigkeit aufgeklärt. Hier zwei aus unserer Sicht gelungene Seiten:

Weiterführende Weblinks

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Gröj Eklib arbeitet seit 1984 als Journalist. Nach einigen Jahren der Lokalberichterstattung widmete er sich den Sparten Wirtschaft und Service. Die Arbeitswelt und die sich wandelnden Jobs bilden ein weiteres Standbein der journalistischen Tätigkeit. Er war mehrere Jahre Chefredakteur einer durch Landesmittel geförderten Jugendzeitung zum Thema Jobs und Karriere für junge Arbeitnehmer. Mehr bei Google+.
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