Nebenjob Fotografie – Mit Stockfotos & Co Geld verdienen

Veröffentlicht von am November 25, 2012

Mit Fotos Geld verdienenWenn du deine Urlaubsfotos bei deinen Freunden vorführst, lehnen die sich nicht gleich gähnend zurück? Nein, du bekommst als Lob ein „Aaahh“ oder „super Foto“! Dann solltest du ernsthaft überlegen, ob du dein Hobby Fotografie nicht zum lukrativen Nebenjob machen solltest.

Gute Fotos sind gefragt, und zwar in vielen Bereichen. Wenn du wirklich Talent hast, kannst du damit eine Menge Geld verdienen. Neben dieser Begabung brauchst eigentlich nur noch drei Dinge. Erstens: Eine professionelle Ausrüstung. Aber die wirst du als ambitionierter Hobby-Fotograf ja eigentlich ohnehin besitzen. Zweitens: Du solltest auch die kniffeligsten Tricks deines Fotobearbeitungsprogramms beherrschen.

Kreativ Geld verdienen, aber wie?

Nebenjob Fotografie: Viel Eigeninitiative ist gefragt

Dann kommt noch eine Eigenschaft hinzu, die mit dem Fotografieren so rein gar nichts zu tun hat. Du musst dich und deine Arbeiten gut promoten. Keine Agentur oder Redaktion wird deine Tür von sich aus einrennen, zumindest nicht am Anfang. Du musst hingehen, Klinken putzen und mit deinen bisherigen Fotos überzeugen.

Dabei gibt es sicherlich auch Rückschläge. Aber wenn du hartnäckig bleibst, wirst du schon Abnehmer finden. Wenn du dann auch noch zuverlässig und in hoher Qualität lieferst, sollten die Folgeaufträge von ganz alleine kommen.

Eigene Stärken erkennen

Zunächst einmal solltest du aber für dich klären, wo deine Stärken als Fotograf liegen. Bist du eher ein Typ, der spontan die richtige Perspektive erkennt und schnell den Auslöser drückt? Oder planst du jedes Foto minutiös bis es perfekt gestaltet ist? Hast du inhaltliche Schwerpunkte wie Porträts, Landschaftsaufnahmen oder Stillleben?

Nach diesen persönlichen Vorlieben solltest du die entsprechenden Auftraggeber aussuchen.

Vorsicht Copyright!

Wenn du dein Foto einmal verkauft hast, gehört es dir quasi nicht mehr. In der Regel trittst du für dein Honorar alle Rechte an den Verlag oder die Agentur ab. Veröffentlichst du das Bild (mal abgesehen von künstlerischen Ausstellungen) ein zweites Mal gegen Honorar, kann dein erster Kunde hohe Strafforderungen stellen. Deshalb ganz wichtig: Lies die vertraglichen Vereinbarungen zum Copyright sorgfältig durch.

Die ganze Vielfalt des nebenberuflichen Fotografierens

Bildagenturen im Internet: Stockfotos als passive Geldquelle

Stockfotos verkaufen

Passives Einkommen mit Stockfotos generieren

Dieser Weg mit Fotos Geld zu verdienen, ist vor allem etwas für Hobbyknipser, die nicht die vierte Eigenschaft besitzen, die wir oben vorgestellt haben. Wie häufig im Internet üblich, kannst du deine Fotos anonym hochladen.

Hört sich einfach an, hat aber auch einen richtigen Nachteil. Du bist einer von vielen in einer großen, fast unüberschaubaren Masse. Eine der größten Agenturen hat der Zeit fast 20 Millionen Bilder im Netz. Da können deine Meisterwerke leicht untergehen.

Deshalb der Tipp von Fixverdient.de: Entwickle deinen ganz persönlichen, unverwechselbaren Stil. So hebst du dich von den anderen ab. Das bringt deutlich mehr Klicks und damit auch mehr Geld für dich.

Das Prozedere ist kurz erklärt. Du meldest dich bei einer Agentur an. Dann lädst du deine (technisch einwandfreien, hochwertigen) Stockfotos hoch. Die Agentur stellt die Bilder ins Netz und du wirst an jedem Verkauf beteiligt. Der Verdienst hängt also von der Nachfrage ab. Profitipps von zwei erfolgreichen Fotografen findest du unter dieser Internetadresse.

Führende Stockphoto-Agenturen im Überblick

Regionale Zeitungen

Wusstest du, dass…
…du für ein zweispaltiges Foto in der Tageszeitung je nach Auflagenstärke zwischen 45 und 100 Euro kassieren kannst? Schafft es dein Meisterwerk auf die Titelseite, bringt ein einzelnes Foto sogar bis zu 250 Euro.

Hier ist viel Eigeninitiative gefragt. Schnapp dir deine Bewerbungsmappe mit deinen herausragenden Fotos – am besten solche mit viel Action. Denn als Fotograf für die Presse bist du im wahrsten Sinne des Wortes der rasende Reporter.

Vielleicht gehst du auch folgenden Weg: Längst nicht alle regionalen Veranstaltungen werden von den Blättern mit eigenen Fotografen „besetzt“. Geh ohne Auftrag hin und lege deine Fotos unaufgefordert bei der Redaktion vor. Das ist zwar erst einmal brotlose Kunst. Aber vielleicht wird dein Bild ja auch angenommen – und es kommen Folgeaufträge.

Fotoagenturen aus Fleisch und Blut

Ja, auch die gibt es noch – Fotoagenturen mit persönlichen Ansprechpartnern. Das Prinzip ist dasselbe wie bei den Internetagenturen. Hier allerdings musst du auch schon mal mit einer persönlichen Absage rechnen. Und die kann frustrierender sein, als die Tatsache, dass sich dein Bild im Netz nicht verkauft. Vielleicht erhältst du aber auch persönliche Tipps, wie du deine Arbeiten verbessern kannst.

Feier-Fotos

Für private Feiern werden häufig Fotografen gesucht, die zwar gute Fotos schießen, aber keine Profigehälter verlangen. Hier kommst du als Nebenjobber ins Spiel. Werbe für dich in kostenlosen Jobzeitungen oder -portalen. Nach ein paar gelungenen Aufträgen, sollten weitere Nebenjobs durch die positive Mund zu Mund Propaganda hinzukommen.

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