Flyerverteiler – Die Nebentätigkeit für Schüler und junge Studenten

Veröffentlicht von am März 1, 2013

FlyerverteilerSchon im 15. Jahrhundert kamen Flyer, damals hießen sie natürlich noch Flugblätter, zum Einsatz. Die Flyer waren aber nicht kostenlos und ähnelten einer Zeitung mit nur einer Seite. Händler konnten auf dieses Weise Werbung für ihre Produkte machen.

Geblieben bis heute ist auch: Jemand musste die Blätter verteilen. Und damals wie heute konnte mit dem Job richtig Geld verdient werden.

Nun magst du vielleicht glauben, dass du für den Nebenjob als Flyerverteiler keine besonderen Fähigkeiten haben musst. Das ist aber ein gewaltiger Irrtum! Denn überlege dir einmal, was mit den meisten Flyern geschieht, die dir jemand mit mürrischem Gesicht in die Hand drückt.

Das Ziel: Der Flyer soll gelesen werden

In wahrscheinlich 50 % der Fälle nimmst du den Flyer an, zerknüllst diesen und wirfst ihn achtlos weg. Dabei denkst du dir natürlich nichts Böses. Du wolltest lediglich, dass der Verteiler den Flyer los wird und dafür sein Geld bekommt. In 40 % der Fälle wirst du den Flyer erst gar nicht annehmen.

Wusstest du, dass…
…das Verteilen von Werbezetteln nur einer von sechs Top-Nebenjobs für Schüler und junge Studenten ist? Wir von Fixverdient.de haben einen Artikel zu den sechs besten Jobs für diese Zielgruppe geschrieben. Schau einfach mal in unserer Rubrik „Schüler & Studenten“.

Nun bleiben die 8 % der Fälle, in denen du einen kurzen Blick auf den Flyer wirfst und in 2 % der Fälle liest du dir diesen vielleicht sogar durch.

Du merkst schon, worauf wir hinauswollen: Für manche Menschen muss das Verteilen der Flyer nur schnell vonstattengehen, damit sie ihr Geld bekommen. Was dann mit dieser Werbung geschieht, ist ihnen völlig egal.

Aber: Flyer kosten Geld und manche sind sogar richtig teuer! So ist das Unternehmen, welches die Werbezettel verteilen lässt, natürlich bestrebt, dass ihre Werbung auch beim Kunden ankommt!

Flyer verteilen: Was muss ich tun und können?

Logisch – du bist dafür zuständig die Flyer an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen. Und das am besten auf eine Art und Weise, die den potenziellen Kunden dazu bringt, sich die Werbung auf dem Flyer auch durchzulesen!

Und das erreichst du mit ein wenig Freundlichkeit und einem ständigen Lächeln auf deinen Lippen. Ein netter und witziger Spruch kann ebenso dazu beitragen, dass die Passanten dir ein wenig Aufmerksamkeit schenken und deinen Flyer gerne entgegennehmen und vor allem auch beachten.

Die Flyer selbst wirst du in dem dir zugeteilten Bereich verteilen. Das kann eine Einkaufspassage sein, der Parkplatz bei einem Supermarkt oder direkt vor dem Geschäft, für welches die Flyer gedacht sind.

Für etwaige Genehmigungen zum Verteilen an diesen Orten ist dein Arbeitgeber zuständig. Natürlich kannst du aber auch selbst beispielsweise in einem Supermarkt anfragen, ob du die Flyer auf deren Gelände verteilen darfst.

Denke aber bitte daran, dass du gegebenenfalls, die von Passanten entsorgten Flyer wieder aufheben musst. Denn ansonsten ist es möglich, dass dein Arbeitgeber für die Kosten der Reinigung aufkommen muss.

Was kann ich mit dem Verteilen von Flyern verdienen?

Einige Firmen zahlen dir einen Lohn von einem Cent pro Flyer, andere wiederum bezahlen pro Stunde rund fünf Euro. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile für dich, genau wie für das Unternehmen.

Im ersten Fall versuchst du möglichst schnell alle Flyer loszuwerden und bist nicht daran interessiert, ob dieser gelesen wird. Im zweiten Fall ist es dir womöglich egal, ob nur ein Passant einen Flyer bekommt oder zehn.

Ein neueres Modell der Bezahlung ist die der Provision. Hier ist auf deinen Flyern, dein Name oder auch eine Nummer vermerkt. Geht der Kunde nun mit diesem Flyer in das beworbene Geschäft und kauft dort etwas, bekommst du dafür eine prozentuale Provision von der Kaufsumme.

Achtung: Flyer entsorgen ist Betrug!

Du solltest dich davor hüten, die Flyer aus Bequemlichkeit einfach zu entsorgen und dann das Geld abzukassieren. Die Verteilerfirmen / Unternehmen haben durchaus Möglichkeiten dich zu überprüfen und machen das auch in regelmäßigen Abständen! Du machst dich in diesem Fall des Betrugs schuldig und wirst die Flyer wohl auch ersetzen müssen.

Der Vorteil für die Unternehmen ist ganz klar: In diesem Fall bemühst du dich redlich, den Flyer nicht nur loszuwerden, sondern möchtest den potenziellen Kunden auch dazu bringen, etwas in dem Geschäft zu kaufen. So profitiert das Unternehmen und du ebenso.

Achte aber darauf, dass das Geschäft auch Produkte führt, die überhaupt Abnehmer finden. Sonst gehst du möglicherweise leer aus. Fixverdient.de meint: Eine gesunde Mischung aus Stundenlohn und Provision ist wahrscheinlich das Beste für dich.

Flyerverteilung: Einen Nebenjob finden

Schau einfach an die Schwarzen Bretter in den Supermärkten oder der Uni. Auch in regionalen Tageszeitungen und kostenlosen Stellenanzeigen bei eBay sind diese Stellen oftmals ausgeschrieben. Und nicht zuletzt kannst du die Jobbörsen im Internet nach Stellen als Flyerverteiler durchforsten.

Falls du dir einen Job mit etwas mehr Regelmäßigkeit wünscht, solltest du dir unseren Beitrag zum Nebenjob Zeitungszusteller zu Gemüte führen.

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Über den Autoren (Profil bei uns)

Swen Eitz ist ein Weltenbummler. Jahrelang lebte er in vielen Ländern dieser Erde und lernte dort die unterschiedlichsten Menschen und Kulturen kennen. Mit dem Schreiben begann Swen als Hobby vor mehr als 15 Jahren, um die Erlebnisse von seinen Reisen festzuhalten. Inzwischen ist er in vielen Sparten des Internets von Übersetzungen bis hin zum Marketing tätig. In seiner Freizeit widmet Swen sich seinen Haustieren und dem Tauchsport. Mehr bei Google+.
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