DSL 16000 Vergleich – Preisunterschiede von fast 400 Euro möglich

Veröffentlicht von am Dezember 29, 2012

DSL 16000 VergleichErinnerst du dich noch an die Zeiten als AOL, Yahoo oder die Telekom nahezu die einzigen wichtigen Internetprovider in Germany waren? So lang ist es noch nicht her, so um die Millenniumswende. Von AOL und Yahoo hörst du heute so gut wie nichts mehr. Dafür gibt es zig andere DSL-Anbieter. Und genau das ist deine Chance, auf die Schnelle gutes Geld zu machen.

Wettbewerb auf dem DSL-Markt gab es natürlich schon damals. Nochmals eine kleine Rückblende. Im Jahr 2000 wurden die Internet-Nutzer noch nach folgenden Angebotskriterien unterteilt: Gelegenheits-, Wenig-, Häufig- und Profinutzer. Für jeden gab es maßgeschneiderte Angebote. Wer oft ins Netz ging, zahlte schon mal locker ein paar Hundert Märker.

Wie du das richtige Angebot für dich persönlich findest, lernst du in unserem DSL 16000 Vergleich.

Geld sparen beim Internetanschluss leicht gemacht

DSL-Markt ist heute umkämpfter denn je

Mit den ersten Flatrates hat sich das natürlich radikal geändert. Doch die Anbieter unterscheiden weiterhin verschiedene Nutzertypen. Nur heute geht es nicht mehr darum, wie lange du im Netz bist. Jetzt geht es um die Geschwindigkeit.

  • Bis 6.000 kBit/s gönnen sich die Einsteiger.
  • Wer auch zu Hause flott unterwegs sein möchte, benötigt mindestens 16.000 kBit/s.
  • Besser, schneller, komfortabler ist da schon die doppelte Rate: 32.000 kbit/s.
  • Der Top-High-Speeder flitzt derzeit mit 100.000 kBit/s durch die Leitungen.

Die DSL-Geschwindigkeit ist das Hauptkriterium beim Preis

Wusstest du, dass…
…du bei unserer Beispielrechnung mit der DSL-Geschwindigkeit von 16.000 kBit/s jeden Monat gut 16 Euro sparen kannst. Oder andersherum gerechnet: Bei der Telekom zahlst du in zwei Jahren 868 Euro. Beim billigsten 1&1-Tarif nur 480 Euro. Ersparnis insgesamt: 388 Euro!

Wenn du also deinen Provider wechseln willst, um schnell zumindest einen 50er Jahr für Jahr zu sparen, musst du für dich festlegen, welche Geschwindigkeit du wählen möchtest. Ansonsten vergleichst du Birnen mit Äpfeln.

Ein Vergleich lohnt sich! Fixverdient.de hat für dich einmal die Monatspreise am Beispiel der sogenannten „Standardgeschwindigkeit“ von 16.000 kbit/s errechnet. Hier einige Beispiele, in der Reihenfolge der günstigsten Internetanbieter (weitere Kriterien: inkl. Hardware u. Telefonflat, Laufzeit 24 Monate):

  • 1&1 Internet-Flat
  • 19,99 € (ab 100 GB p.m. Drosselung auf 1.000 kBit/s)

  • O2
  • 29,57 € (die ersten drei Monate 19,99 €, dann 29,99 €)

  • 1&1 Doppel-Flat
  • 29,99 € (ohne Drosselung)

  • Tele 2
  • 30,65 € (die ersten sechs Monate 24,95 €, dann 29,95 €)

  • Vodafone
  • 31,61 € (24 Monate 29,95 €)

  • Telekom
  • 36,15 € (1. Jahr 31,46 €, 2. Jahr 34,95 €)

Achtung: Umsteiger-Boni!

Umsteiger-Boni sind fast immer reine Lockvogelangebote! So spendiert beispielsweise Vodafone oder Tele 2 ein (meist zeitlich begrenztes) Startguthaben. Das liegt in der Regel bei einmaligen 50 Euro. Damit kommen die beiden Provider zwar in den Bereich des Monatspreises von O2. Das Angebot von 1&1 schlagen die beiden damit aber auf keinen Fall.

DSL 16000 Vergleich: So hat Fixverdient.de gerechnet

Zugegeben, wenn du extrem viel im Internet unterwegs bist, dann ist das billigste Angebot von 1&1 sicherlich nichts für dich. Ab 100 GB wird es extrem langsam. Dieses Angebot orientiert sich eben immer noch an den Surfgewohnheiten und den damit verbundenen Preisen von vor mehr als 10 Jahren. Doch für den Normalhaushalt sollte es reichen. Wer mehr und es noch schneller will, der sollte sich ohnehin unseren weiterführenden Grundsatzartikel zu den besten DSL-Anbietern im Vergleich zu Gemüte führen.

Kurze Erklärung zu den „krummen“ Monatspreisen: Wir haben, da wo es notwendig war, die Kosten für die Hardware auf den monatlichen Tarif umgelegt. So musst du beispielsweise bei Vodafone ein Modem einmalig für 39,90 € kaufen, bei Tele 2 kostet die „Komplett-Box“ 1,95 monatlich. Anschlussgebühren und Versandkosten haben wir nicht mitberechnet. Da kann beispielsweise bei 1&1 noch einmalig ein knapper 10er für Portokosten fällig werden.

Die Preise wurden im Dezember 2012 ermittelt. Fixverdient.de aktualisiert die Daten in regelmäßigen Abständen.

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