Devisenhandel – Die Wahrheit über Online-Währungshandel

Veröffentlicht von am April 24, 2013

DevisenhandelEigentlich sollten wir einmal die Frage klären, warum wir hier auf unserer Webseite immer den „Spielverderber“ machen, wenn es um das Thema Devisenhandel geht. Denn es scheint ja so, dass alle beim FX Trading viel Geld verdienen.

Wollen wir einfach keine Konkurrenz im Geschäft mit den Devisen oder gönnen wir anderen Webseitenbetreibern die Gewinne aus ihren Affiliate-Links, e-Books und Videokursen nicht? Vielleicht sind wir aber auch nur verbittert, weil wir selbst keinen Erfolg beim Forex-Trading haben?

Es ist weder das Eine noch das Andere, was uns dazu bewegt, immer mal wieder auf die Gefahren des Handels mit Devisen hinzuweisen. Es ist einfach so, dass wir schockiert sind, wenn wir auf den verschiedenen Blogs die unglaublichsten Geschichten, Tipps und Märchen über den Devisenhandel lesen, die offensichtlich nur dazu dienen, dich dazu zu bewegen, ein Konto bei einem Forex-Broker zu eröffnen.

Dabei haben viele andere Autoren, frei nach dem Motto „no mercy“ (keine Gnade), nur Ihre eigenen Gewinne im Blick und denken wohl nicht darüber nach, dass du deine gesamte Existenz beim Traden aufs Spiel setzt. Denn du handelst ja auf eigenes Risiko.

Wir finden das können wir auch und werden nun „no mercy“ einmal auf wirkliche Gefahren beim Devisenhandel hinweisen!

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No mercy: Mit wenig Geld einsteigen!

Immer wieder gerne genommen sind die Neukundenangebote der Broker. 20 bis 50 Euro Startguthaben bei der ersten Einzahlung. Wenn du dann noch 100 bis 200 Euro von deinem eigenen Geld dazunimmst, wirst du schnell feststellen, dass alleine die Gebühren (Spreads und Order) deine möglichen Gewinne völlig auffressen werden.

Dann musst du halt mehr setzten? Sehr gut! Denn wenn du dann noch Geld von deinem Konto nimmst, um dieses auch noch zu verlieren, vervielfachst du deine Verluste! Nach Aussagen von Profis, die es wirklich wissen, lohnt es sich nicht unter einem Startkapital von mindestens 500.000 Euro beim Devisenhandel einzusteigen, um eventuelle Verluste ausgleichen zu können, ohne auf weiteres Kapital zurückgreifen zu müssen!

No mercy: Wer macht Gewinne beim FX Handel?

Es ist beim FX Trading leicht erklärt. Wenn jemand einen Gewinn von 10.000 Euro einfährt, muss irgendjemand diese 10.000 Euro im gleichen Moment verlieren. Bist du sicher das du zu den 5 % gehörst, die einen Gewinn machen, oder gehörst du zu den 95 %, die beim Traden die Verluste einfahren?

Nun vergiss bitte auch nicht, dass die 5%-Gewinner auch alle erfolgreichen Profitrader, Banken und Großinvestoren enthalten. Wie viel Platz ist da noch für einen kleinen Privatanleger? Fakt ist: Über 99 % der Privatleute, die sich im Devisenhandel ausprobieren, scheitern kläglich!

Achtung!

Das Internet macht es möglich: Immer mehr Privatleute versuchen sich im Trading und fahren immer mehr Verluste ein! Die Regulierungen werden ständig verschärft und es kommt immer wieder zu Vorwürfen von den Aufsichtsbehörden gegen bekannte Forex Broker, die ihre Kunden benachteiligen!

Wir sind ehrlich: Natürlich gibt es auch reichlich Gewinner beim Devisenhandel. Dazu gehören die oben erwähnten Profitrader, Banken und Großinvestoren. Hinzu kommen die Webseitenbetreiber, die dich für einen Online-Broker werben und ihre Provisionen kassieren (zum Teil 400$ und mehr!). Dann natürlich all die, von denen du womöglich teure E-Bücher und Kurse über den Devisenhandel kaufst, die dich zu „einem Gewinner“ machen (sollen).

No mercy: Traden kann deinen Job problemlos ersetzen!

Sicher kann es das. Spätestens, wenn du Haus und Hof verspielt hast, wirst du wohl auch in deinem richtigen Job schon lange Probleme haben. Professionelle Daytrader haben einen Arbeitstag von oftmals 14 Stunden und mehr. Neben dem Traden kommen dann nämlich auch noch Marktanalysen und weitere Recherchen hinzu. Da bleibt natürlich keine Zeit mehr für etwas Anderes.

Bist du dir sicher, dass du das kannst und willst? Denn das ist die Zeit, die du jeden Tag mindestens einsetzen solltest, um das Traden zu erlernen und am Ende vielleicht auch Erfolg zu haben!

No mercy: Das Übungskonto

Das angebotene Übungskonto der Onlinebroker erinnert uns immer ein wenig an ein Spielgeldkonto in einem Onlinekasino. Denn bei beiden machst du seltsamerweise immer Gewinne, bis du anfängst, echtes Geld zu investieren.

Wir wollen niemanden etwas Böses nachsagen. Es ist aber wirklich seltsam, dass es ein Tool für Onlinebroker auf dem Markt gibt, welches es ermöglicht, die Ausführung einer Order zu verzögern…

No mercy: Denke einmal nach!

Viele Webseiten möchten dich dazu verleiten, ein Konto bei einem FX Broker zu eröffnen und mit Devisen zu handeln, weil du da so wahnsinnig viel Geld verdienen kannst. Glaubst du wirklich, dass es im World Wide Web so viele Menschenfreunde gibt, die ihre Gewinne mit dir teilen möchten?

Tipp!
Als erwachsener Mensch ist es dir selbst überlassen, dein Geld bei einem Online-Broker zu verlieren. Wenn du das wirklich möchtest, informiere dich im Vorfeld, bitte mehr als gut! Lerne die Ausdrücke und den Markt kennen. Verzichte aber bitte auf irgendwelche teuren Bücher und Kurse, die du im Internet und auch in der Stadtbücherei in deiner Nähe ganz umsonst bekommen kannst.

Wenn all diese Leute, die dir das Handeln mit den Devisen schmackhaft machen möchten, so viel Geld damit verdienen, warum konzentrieren die sich dann noch darauf einen oder mehrere Blogs zu schreiben?

Ganz klar: Sie verdienen an deiner Anmeldung beim Onlinebroker und an den Kursen und Büchern, die sie dir verkaufen möchten. Da ist auch nichts Verkehrtes dran – solange auch wirklich auf die tatsächlichen Gefahren hingewiesen wird.

Eine Provision ist für die Webseitenbetreiber schnell und ohne Risiko verdient. Alleine du trägst dieses Risiko mit einem möglichen Einsatz. Die Suppe musst du am Ende selbst auslöffeln.

Vergiss bitte nicht: All die gezahlten Provisionen der Blogger, der Neukundenbonus und der Gewinn, den ein erfolgreicher Broker macht, muss von jemandem bezahlt werden. Und das solltest nicht du sein, weil du auf ein Versprechen reingefallen bist, welches kaum gehalten werden kann!

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